Flos MAY DAY Mehrzweckleuchte

Artikelnummer: 21894

Die May Day von Flos ist die bekannteste und populärste Kreation des deutschen Ausnahmedesigners Konstantin Grcic. Für die Multifunktionsleuchte, die auch in die ständige Sammlung des Museum of Modern Art aufgenommen wurde, erhielt Grcic den Compasso dOro Designpreis. In Schwarz und Orange ist dieses dienliche Einrichtungshighlight erhältlich.
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Hersteller FLOS
Produktfamilie FLOS MAY DAY
Designer Konstantin Grcic
Lichtverteilung Überwiegend diffus, teilweise direkt oder auch indirekt
Leuchtmittel 1 x max. 60W E27 Halogenlampe oder
1 x max. 10W E27 LED-Lampe
Material Gesintertes emailliertes Eisen, flüssiglackiertes Metall
Abmessungen Gesamtmaße
Höchster Durchmesser der Struktur Ø 220 mm, Gesamthöhe 530 mm
Weitere Angaben
Gewicht 0,70 kg, Kabellänge 4,850 mm
Schutzklasse CE, IP20
Lieferumfang Exklusive Leuchtmittel, inkl. Ein/Ausschalter

Die Flos MAY DAY Mehrzweckleuchte ist ein vielfach prämierter Klassiker von Konstantin Grcic

Deutsches Industriedesign erfreut sich international großer Beliebtheit. Gestalter wie Werner Aisslinger, Matthias Demacker, Uwe Fischer, Carsten Gollnick, Purist Rolf Heide, der junge Sebastian Herkner, Münchens Beleuchtungspionier Ingo Maurer oder Herbert H. Schultes bescheren Deutschland auch im Möbel- und Leuchtendesign Topplatzierungen in Designrankings. Ein Name strahlte im vergangenen Jahrzehnt allerdings besonders hell am deutschen Designhimmel - Konstantin Grcic. Der in München geborene Industriedesigner mit serbischer Abstammung siedelte kürzlich von seinem Geburtsort ins pulsierende Berlin über. Grcics Kreationen finden sich in den bekanntesten Museen für Gegenwartskunst und Design weltweit, darunter das Museum of Modern Art in New York, im Design Museum London, in der Neuen Sammlung München oder im Vitra Design Museum. Zu seinen bekanntesten und erfolgreichsten Kreationen gehört die MAY DAY Mehrzweckleuchte für Flos. Für das im Jahr 2000 vorgestellte Modell erhielt Grcic den weltweit begehrten Compasso dOro Designaward. Zugleich wurde das Modell in die ständige Sammlung des Museum of Modern Art aufgenommen, was in der Kreativszene einem Ritterschlag gleichkommt. Besonders bemerkenswert ist dieser Umstand, wenn man bedenkt, dass Grcic die unprätentiöse Leuchte durch und durch als Gebrauchsgegenstand anlegte und quasi vollständig auf rein dekorative Akzente verzichtet. Es ist die unglaubliche Nutzungsflexibilität bei zugleich hoher Funktionalität, welche die Flos MAY DAY Mehrzweckleuchte besonders auszeichnet. Ihr kegelförmige Diffusor aus spritzgegossenem Polypropylen ermöglicht, die Leuchte auch auf den Boden stellen zu können und sie dementsprechend als Bodenleuchte zu nutzen. Gesteigert wird der Funktionswert zudem durch die farblich abgesetzte Aufhängungsöse, neben der sich ein praktischer Kabelaufwickler befindet, um nicht genutzte Teile des 485 cm langen Kabels platzsparend und akkurat verstauen zu können. Nicht mal 100 Euro kostet Flos MAY DAY Mehrzweckleuchte, an deren Griff sich eine integrierten Bedienungstaste zum Ein- und Ausschalten befindet.

Die Produkteigenschaften der LUMINATOR Stehleuchte von Flos im Überblick

Produktart: Designer-Mehrzweckleuchte
Designer: Konstantin Grcic
Entwurfsjahr: 2000
Stil: technisch, puristisch
Material: Polypropylen
Lichtverteilung: überwiegend diffus, teilweise direkt oder auch indirekt
Lichttechnik: LED oder Halogen
Besonderheit: Made in Italy, deutsch-italienischer Designklassiker

Die LUMINATOR Stehleuchte von Flos lässt sich als Pendelleuchte, Stehleuchte, Bodenleuchte und auch als Wand- und Deckenleuchte nutzen und überzeugt in jedem Verwendungsszenario. Auf CASA.de finden Sie die begehrte Design- und funktionsleuchte in den Ausführungen Schwarz und Orange.

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Flos

Alles begann mit einer Glühbirne - die Geschichte von FLOS

Das in der norditalienischen Stadt Brescia ansässige Label FLOS zählt international zu den bekanntesten und umsatzstärksten Herstellern anspruchsvoller Designerleuchten. Viele der bekanntesten Industrie- und Leuchtendesigner der Welt arbeiten mit der Marke zusammen, darunter so illustre Namen wie Philippe Starck, Jasper Morrison, Konstantin Grcic, Rodolfo Dordoni oder Edward Barber & Jay Osgerby.

Die Anfänge der FLOS Designleuchtenschmiede

Der Weg und Aufstieg des Herstellers zum heutigen Status war und ist noch immer von Enthusiasmus, Leidenschaft, Kreativität und Ingenieursgeist geprägt. Um 1960 schloss sich Dino Gavina, Inhaber einer Eisenkeil-Manufaktur in Meran, die zuvor bereits mit großen Designern wie Achille und Pier Giacomo Castiglioni kooperierte, mit den Brüdern Afra und Tobia Scarpa zusammen und gründete das Unternehmen. Ihr erklärtes Ziel war die Erschaffung neuartiger Leuchtenkompositionen, welche die jeweiligen Inneneinrichtungen auf einzigartige und individuelle Weise erhellen und aufwerten sollten. Achille und Pier Giacomo Castiglioni und die Scarpa Brüder erschufen hierfür neue Materialien und Verarbeitungstechnologien, wobei sie mit Wissenschaftlern aus den USA zusammenarbeiteten. Ein erster großer Erfolg war die passend benannte Cocoon-Technologie, die zu legendären Leuchtenkompositionen wie Taraxacum oder Fantasma führten. Die einzigartigen und aufmerksamkeitsstarken Kreationen brachten dem Hersteller viel Publicity ein und schon bald war der Name FLOS in Italien, Europa und auch den USA bekannt, wo man als eines der ersten italienischen Designlabels erfolgreich Fuß fasste.

FLOS definierte sich fortan als Designschmiede für neuartige Beleuchtungslösungen, positionierte sich als gestalterischer Pionier und identifizierte den Faktor Innovation als treibenden Faktor für mehr Bekanntheit und wirtschaftlichen Erfolg.

Von Norditalien nach New York

1972 fand im legendären Museum of Modern Art in New York die Ausstellung - Italy The New Domestic Landscape - statt, die sich der Industriedesignkultur des Stiefelstaates widmete. FLOS steuerte mehrere Werke, insbesondere Stücke der Brüder Castiglioni bei und festigte damit das Ansehen als internationales Unternehmen der Avantgarde. Bis in die 80er Jahre hinein wurde die Produktion durch neue Fertigungsstätten, der Markt durch Auslandsniederlassungen sowie das Produktsortiment stetig erweitert und FLOS zu einem weltweit renommierten Beleuchtungsbrand.

Design als Erfolgsfaktor von FLOS

Mitte der Achtzigerjahre lernte Sergio Gandini, der das Label schon kurz nach der Gründung verstärkte, den jungen Industriedesigner Philippe Starck kennen und unterbreitete ihm das Angebot, die märchenhaft anmutende Leuchte Ara zu fertigen. Piero Gandini, Sergio Gandinis Sohn, förderte Starcks Potenzial weiter. An der Seite von FLOS entwickelte sich der Franzose zu einem der bekanntesten postmodernen Industriedesignkünstler der Welt. Für ein New Yorker Hotel ließ Gandini Jr. Starcks Sissi Leuchte in Serie fertigen. Wenig später wurde sie auch in das Verkaufssortiment aufgenommen. In den ersten 10 Tagen nach der Veröffentlichung wurden 8.000 Modelle und im ersten Jahr 100.000 Stück abgesetzt und Sissi zu einer echten Designikone. Das Spiel mit neuen Technologien und Materialien wurde zum Markenzeichnen des Herstellers. Auch heute noch wird bei FLOS technisch wie ästhetisch kreatives Design als Erfolgsfaktor begriffen.

Nach dem Tod seines Vaters sah sich Piero Gandini mit der anspruchsvollen Aufgabe konfrontiert, dessen Erbe zu bewahren und das Unternehmen dennoch für die Zukunft zu rüsten. Für ihn bedeutete die Entwicklung einer neuen FLOS-Identität den Mut aufzubringen, radikale Entscheidungen zu treffen, um das Unternehmen weiterhin als Innovator zu positionieren. Als einer der ersten Hersteller nahm man sich beispielsweise der aufkommenden LED Technologie an, erkannte die sich neu bietenden Designpotenziale und überführte diese in einzigartige Konzepte. Zudem gründete Gandini Jr. die Flos Architectural Lighting, ein Unternehmen, das sich der professionellen Beleuchtung von großen Arealen und öffentlichen Räumen widmet. Kunst, Technologie und industrielle Produktion verschmelzen in der FLOS Markenidentität und ließen den Hersteller zu den Top-Unternehmen der internationalen Beleuchtungsbranche werden.

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