Oluce Sonora 411 Pendelleuchte Ø 50 cm

Artikelbewertung: 4/5

Artikelnummer: 14483

Die Oluce Sonora 411 Pendelleuchte ist eine weitere Beleuchtungsikone aus der Feder des legendären Vico Magistretti. Er erfand diese heute sehr geläufige Leuchtenbauform 1976. Durch die Umsetzung aus mundgeblasenem Muranoglas erhielt die zeitlose Designerleuchte zudem beste Beleuchtungseigenschaften.
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Hersteller Oluce
Produktfamilie Oluce SONORA
Designer Vico Magistretti
Lichtverteilung Direkt und diffus
Leuchtmittel 2 x max. 100W E27 Halogenlampen oder
2 x max. 10W E27 LED-Lampen
Abmessungen Lampenschirm
Durchmesser Ø 500 mm, Höhe 250 mm
Höhe der Aufhängung
Max. 2.400 mm
Schutzklasse CE, IP20
Lieferumfang Exklusive Leuchtmittel

Die Oluce Sonora 411 Pendelleuchte ist die Leuchtenikone schlechthin

Beim Anblick der Oluce Sonora 411 Pendelleuchte werden unwissende Betrachter wahrscheinlich denken, was ist das besondere an dieser Leuchte mit halbkugelförmigen Schirm. Das sie die erste Leuchte war, die in dieser geometrischen Genauigkeit 1976 vom legendären Vico Magistretti erschaffen wurde. In den 60er und 70er Jahren waren Pendelleuchte häufig noch sehr dekorativ inszeniert. Magistrettis minimalistische Handschrift erschuf dann diesen puristischen Körper aus mundgeblasenem Muranoglas mit den so exzellenten Beleuchtungseigenschaften. Nach unten strahlt die klassische Designer-Hängeleuchte ihr Licht nämlich direkt ab, seitlich verteilt es sich diffus. Damit ist dieses Modell ideal, um installiert über Tischen oder Sitzgruppen als Allgemeinleuchte zu dienen.

Die Produktmerkmale der Oluce Sonora 411 Pendelleuchte im Überblick

- Produktart: Designer-Hängeleuchte
- Stil: Klassiker, zeitlos, minimalistisch
- Designer: Vico Magistretti
- Entwurfsjahr: 1976
- Schirm: mundgeblasenes Muranoglas
- Lichtverteilung: diffus und direkt
- Beleuchtungstechnik: Halogen, LED

Die hier gezeigte Variante aus der beliebten mehrteiligen Oluce Sonora Serie, verfügt über einen Schirmdurchmesser von 50 cm. Damit ist sie für die allermeisten Räumlichkeiten und Anwendungsszenarios genau richtig dimensioniert. Ob in Bars, Restaurants, Hotels, öffentlichen Einrichtungen oder in den heimischen vier Wänden, diese zeitlose Designerleuchte sorgt überall für beste Lichtverhältnisse.

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Oluce

Die Anfänge von Oluce und der Aufstieg zu weltweitem Ruhm

Oluce ist der internationalen Beleuchtungsszene bei weitem kein unbeschriebenes Blatt mehr. Die Marke zeichnet für einige italienische Klassiker verantwortlich, von denen nicht wenige mit Auszeichnungen bedacht oder in die ständigen Sammlungen von Museen aufgenommen wurden.

Gegründet wurde Oluce 1945 von Giuseppe Ostuni und ist damit die dienstälteste Leuchtenmanufaktur des Stiefelstaates. Tatsächlich gab es vor dem Krieg nur die Firma Arteluce des legendären Gino Sarfatti, die allerdings Mitte der 90er Jahre vom Markt ging. Über viele Jahre beherrschten die Marken Arteluce, Azucena und Oluce die italienische Szene und bildeten die Basis für die temperamentvollen bis kühnen Kreationen von Größen des italienischen Designs wie Gigi Caccia Dominioni und Ignazio Gardella, Marco Zanuso und Joe Colombo.

Bereits 1951 verzeichnete Oluce einen Erfolg bei der Mailänder Triennale, in der von Achille, Livio und Pier Giacomo Castiglioni geleiteten Abteilung Licht, mit einer von Franco Buzzi entworfenen Lampe mit indirekter Lichtverteilung. Das Unternehmen erreichte dank der Designvisionen von Gio Ponti durch Veröffentlichungen im bekannten Domus Magazin eine große internationale Öffentlichkeit und konnte sich als erste italienische Leuchtenmarke internationalisieren. Nachdem man in den 50er Jahren immer mehr an Renommee hinzugewann und Preise wie den begehrten Compasso dOro errang, waren die 60er Jahre geprägt vom Schaffen der Brüder Joe und Gianni Colombo. Dass Design und die Handschrift von Oluce nahm nun deutlich revolutionärere Züge an, die bis heute erhalten sind.

Klassiker der Design- und Beleuchtungsgeschichte von Oluce auf CASA.de

Eines der ersten bahnbrechenden Modelle, das unter der Führung der Colombo Brüder entstand war die Oluce Agnoli 387 Stehleuchte nach einem von Design Tito Agnoli. Das stark vereinfachte Stehleuchten mit Industriedesigncharme verfügt über einen Schirm der sich hoch und herunter regulieren ließ, eine einfache aber sehr wirkungsvolle Neuerung. Mit regelrecht futuristischem Charme wartete im Jahr 1962 dann die Oluce Colombo 281 Tischleuchte auf. Der Leuchtkörper aus Plexiglas nimmt das Licht auf geheimnisvolle Weise an und gibt es teils direkt, teils indirekt an Ihre Räumlichkeiten ab. Noch heute würde man der 281 Tischleuchte ein modernes, innovatives Naturell bescheinigen. Zu einem Klassiker wurden auch die asymmetrische Oluce Tischleuchte Zanuso 275 , die der italienische Stardesigner Marco Zanuso entwarf. Innovativ war auch die erste Halogenleuchte für den Innenbetrieb, die als Oluce Colombo in die Geschichte einging und 1972 als Hommage an den kürzlich verstorbenen Designer veröffentlich wurde. Die bis heute bekannteste Oluce Leuchte ist allerdings die 1972 von Vico Magistretti gestaltete Atollo 235 Tischleuchte , die im Jahr 1979 mit dem legendären Designpreis Compasso dOro ausgezeichnet wurde und sich heute in den ständigen Sammlungen aller relevanter Designmuseen findet. Ihr Geheimnis liegt im Zusammenspiel der Formen. Der Kegel auf dem Zylinder wird von einer runden Scheibe überwunden. Eine leuchtende Skulptur entstand, zu der nichts hinzugefügt und von der nichts weggenommen werden kann.

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